Selbst gemachte Breath Mints und Verlosung

Breath Mints 1

Zuerst mal die Verlosung des Lokalführers aus dem letzten Post:

Gewonnen hat somit Kommentar Nummer 2 von Koen, herzlichen Glückwunsch!

Koen, Du solltest ein E-Mail von mir bekommen haben!

Und jetzt zum zweiten Punkt auf der Tagesordnung: Selbst gemachte Breath Mints.

Breath Mints wollte ich jedenfalls schon ganz lange mal selbst machen weil mittlerweile praktisch alle Varianten, die es im Supermarkt gibt, zuckerfrei sind und Aspartam enthalten und darüber habe ich einfach schon zu viele Gruselgeschichten gelesen, um es in Produkten zu dulden, die ich doch recht regelmäßig zu mir nehme.

Jahrelang fristete ich also mein Dasein ohne Fisherman’s Friend & Co und ärgerte mich über den Zuckerfrei-Wahnsinn. Bis ich eines Tages den Einfall hatte, mir selbst einen Ersatz zu basteln. Ich stieß auf dieses Rezept und hatte seitdem vor, es nachzumachen. Zuerst wollte ich die Blütenpaste noch selbst machen, aber das war mir irgendwie immer zu kompliziert, da ich vermutlich die eine oder andere Zutat teuer in Online-Shops hätte bestellen müssen. Also wurde es am Ende wieder mal ein Rezept für Faule: man nehme fertige Blütenpaste und verknete sie mit etwas ätherischem Pfefferminzöl.

Mit dem Ergebnis bin ich sehr glücklich! Endlich wieder was gegen Kaffeegeschmack im Mund obwohl der Kaffee längst weg ist (das finde ich so furchtbar)! Die Masse lässt sich gut und schnell verarbeiten, vor allem, wenn man anstatt Kügelchen einfach schmale Würste formt und die dann in kleine Stückchen schneidet. Dann müssen die fertig geformten Pastillen eine Zeit lang aushärten. Meine hatten dazu bisher 2 Tage Zeit, aber ich glaube durch das heiße Wetter und die hohe Luftfeuchtigkeit zurzeit brauchen sie wohl noch etwas länger, ganz hart sind sie jedenfalls noch nicht, ich werde hier noch nachtragen, wie lange es dann tatsächlich gedauert hat.

EDIT: Bei mir hat es schlussendlich etwa eine Woche gedauert, bis meine Mints vollständig ausgehärtet waren. Wie gesagt war es in der Zeit aber sehr heiß und die Luft eher feucht. Unter anderen Umständen geht es daher wohl auch etwas schneller. Ich bin mit dem Ergebnis höchst zufrieden, die Mints lösen sich langsam auf und machen einen wunderbar frischen Geschmack, genau so wie es sein soll.

Selbst gemachte Breath Mints

Ich hatte:

etwa 25 Tropfen ätherisches Pfefferminzöl (achtet darauf, dass es zum Verzehr geeignet sein muss! Ich hab meins aus der Apotheke, ist nicht teuer)

auf ca. 80g fertige Blütenpaste (gibt es im Fachhandel für Tortendekoration)

außerdem noch etwas Staubzucker (Puderzucker), der Hilft beim Formen gegen Klebrigkeit

Verknetet die Blütenpaste gründlich mit dem Pfefferminzöl (25 Tropfen ergaben für meinen Geschmack schon ziemlich “starke” Pastillen, mehr würde ich also auf keinen Fall nehmen). Bestäubt eure Arbeitsfläche mit etwas Staubzucker, schneidet ein Stück der Knetmasse ab und formt eine dünne Wurst daraus. Mit einem Messer Stückchen davon abschneiden, so groß, wie ihr eure Pastillen gerne haben wollt. Schnell arbeiten, damit die restliche Masse nicht eintrocknet! Wenn ihr Kügelchen formen wollt, würde ich immer nur einen kleinen Teil Masse an der Luft haben und den Rest in eine verschließbare Plastikdose oder einen luftdichten Plastikbeutel geben oder mit Folie umwickeln.

Die fertigen Mints auf Backpapier einige Tage an der Luft trocken lassen. Wie lange das dauert, hängt auch von der Größe der Mints ab. Ich hatte das Backpapier noch mit Staubzucker bestäubt, das kann man sich aber meiner Meinung nach auch sparen, weil die Pastillen ja eh vom Formen noch Zucker drauf haben.

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Comments
4 Responses to “Selbst gemachte Breath Mints und Verlosung”
  1. sehr cool!!! auf die idee wär ich nie gekommen die selbst zu machen!!

  2. wow, obwohl ich eigentlich selten sowas lutsche, hört sich das verdammt kool für mich an! vor allem: es sind ganze drei zutaten und dagegen halte man mal die zutatenliste auf den kaufbaren produkten!!! wenn ich mal wieder backzubehör bestelle, muss ich dran denken, mir diese blütenpaste (aus was besteht die eigentlich so?) zu besorgen, dann probier ich das auch :D

  3. @ Ulli: ich hab auch lange gebraucht, bis ich das in Erwägung gezogen habe ;-)

    @ diewahnsinnige: In der Blütenpaste sind schon ein paar Zutaten mehr drin, aber ich finde sie, soweit ich das beurteilen kann, recht in Ordnung:

    Zucker, Glucose, Wasser, Maisstärke, Carboxymethylcellulose, Eiklar aus Freilandeiern, Essigsäure

  4. suseinorge sagt:

    Sehr cool! Im wahrsten Sinne des Wortes!
    Wir gemekt!
    LG
    Suse

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