Frühstück für kühle Tage: Buchweizen – Kasha mit Mohn
In der kühleren Jahreszeit frühstücke ich gerne warm. Ganz besonders dann wenn es draußen nicht nur kalt sondern auch noch stockdunkel ist wenn ich aufstehen muss, dann brauche ich etwas, das mich wenigstens ein bisschen über die Vertreibung aus dem warmen Bett hinwegtröstet. An den meisten Tagen ist das Porridge mit Nüssen und Apfel. Wenn man aber irgendwann genug von Haferflocken hat, lohnt es sich sehr, es mal hiermit zu versuchen: Kasha. Ok, anscheinend nur ein anderer Name für Porridge, aber hier mit Buchweizen anstelle der ewigen Getreideflocken. Ich habe mir vor einiger Zeit vorgenommen meinen Horizont Getreidetechnisch zu erweitern, Hirse, Qinoa, Amaranth und noch eine Menge andere Sorten sind gesund, lecker und bringen Abwechslung und genau genommen ist es angesichts dieses reichhaltigen Angebots der reinste Frevel, immer nur Weizen zu essen, oder eben Haferflocken. Buchweizen ist leicht erhältlich, schmeckt angenehm nussig und ist außerdem glutenfrei. Alles mit Mohn ist in meinen Augen sowieso edel und luxuriös.
Auch toll: von diesem Frühstück wird man super satt! Ich bilde mir ein, besser als von Haferflocken. Das Rezept habe ich aus dem viel gepriesenen “Vegetarisch genießen” von Dagmar von Cramm und Martin Kintrup. In diesem Buch ist das Rezept bei den Frühlingsgerichten, nämlich weil es mit Erdbeeren und Joghurt serviert wird und genauso habe ich es im Frühling sehr oft gegessen, einfach fantastisch! Die Erdbeerzeit ist aber erstens leider vorbei, und zweitens schmeckt das Ganze auch ohne Beeren äußerst lecker. Wenn ich doch etwas Obst dazu will, schneide ich mir einen geschälten Apfel klein und kochen ihn mit, obendrauf dann noch Zimt, yum! Ich könnte mir auch vorstellen, dass Schattenmorellen aus dem Glas o.Ä. gut passen. Geändert habe ich nicht so viel, bloß die Flüssigkeitsmenge etwas reduziert, die Kochzeit etwas verlängert und Milch durch Soja-Reis Drink ersetzt, weil es dadurch a) vegan wird und mir b) besser schmeckt.
Buchweizen – Kasha mit Mohn abgeändert nach einem Rezept aus diesem Buch
Zutaten für 1 Portion zum Sattessen:
80g Buchweizen
1 EL gemahlener Mohn
200ml Soja-Reis Drink
EDIT: 1 Prise Salz gehört auch noch hinein! Dake für den Hinweis Martina!
Agaven- oder Reissirup zum Süßen, nach Geschmack ( bei mir ca. 2 EL)
Zimt zum Bestreuen
Obst dazu wer mag
Den Buchweizen im trockenen Topf auf mittlerer Hitze rösten bis er beginnt zu duften, dabei immer wieder rühren. Mit dem Soja-Reis Drink aufgießen und Mohn dazugeben, zugedeckt etwa 15 Minuten lang bei niedriger Hitze köcheln lassen, immer wieder umrühren! Wer Apfel mitkochen will: diesen klein schneiden und die letzten 5 Minuten mitkochen. Nach Ende der Kochzeit vom Herd nehmen, Sirup unterrühren, in eine Schüssel füllen und mit Zimt bestreut genießen!



Oh, sieht das lecker aus. Werd ich mal versuchen. :)
Oh, das hört sich spannend an, werde ich sicher mal probieren! :-)
Klingt doch sehr interessant, weil warm am Morgen im Herbst … das hat was! Allerdings ohne das Soja- Zeugs, das nicht gesund ist, jedenfalls nicht für mich (wegen enthaltender hormonähnlicher Substanzen auch bei Bio- Soja). Wenn ich Milch nehme, ist das gesünder oder Sahne und noch mit Mohn, das wird ein Luxusfrühstück. Eine Prise Salz dazu, würde ich empfehlen, weil es den süßen Geschmack abrundet und ein Stück kalten Nussbratens vielleicht … ja, ich freue mich doch aufs Aufstehen :)
Nachtrag:
Vorsichtig essen, ja nicht zu viel ;)
Es schmeckt ganz ausgezeichnet, verlockt allerdings dazu, aufzuessen. Für mich war die Portion etwas zu groß.
Das hört sich ja lecker an; ich mag solche Sachen total gern :-)
Viele liebe Grüße von Sandra
Oh wie toll, das werd’ ich sowas von probieren! Gerade heute in der Früh hab ich mir noch gedacht, dass mir der/das Porridge schön langsam bei den Ohren rauskommt :p
@ meiomei: Viel Spaß beim Ausprobieren :-)
@ Gourmande: Ist auf jeden Fall eine leckere Abwechslung!
@ Martina: Stimmt da muss Salz rein, hab ich ganz vergessen aufzuschreiben, ist aber schon korrigiert, danke für den Hinweis!
Bezüglich Soja: Soweit ich weiß sind die Mengen dieser hormonähnlichen Substanzen in Sojaprodukten so gering, dass man sich bei vernünftigen Portionen echt keine Sorgen machen muss. Du könntest es aber auch mal mit Mandelmilch versuchen, das passt sicher gut!
Mit Kuhmilch geht’s aber natürlich auch.
@ Sandra: ist es auch ;-)
@ Mel: Hihi dann ist es ja perfekt!
Porridge mag ich sehr gerne zum Frühstück und dann hat man am Vormittag keinen Heißhunger mehr. Hätte nicht gedacht, daß Buchweizen nur so eine kurze Garzeit hat, das muss ich ausprobieren. LG, Alex
Irgendwie war mir der Buchweizen dann doch nicht geheuer (da stand im Reformhaus was von “mit kochendem Wasser in einem Sieb überbrühen” und “20min kochen” drauf, zu viel aufsichtspflichtige Arbeit für einen Büromorgen), deshalb hab’ ich meinen morgendlichen Porridge heute einfach mal mit Mohn aufpoliert – saugut!!!
Klingt super! Ich bin auch vor einer Weile auf Buchweizen gestoßen und hab Buchweizen-Porridge gefrühstückt! Mit Mohn hab ich letztens erst ein Zwetschgen-Mohn-Porridge gemacht (allerdings mit Haferflocken), das war seeehr lecker!!
@ Alex: Ich war auch überrascht über die kurze Garzeit! Im Originalrezept sowie auf meiner Buchweizenverpackung steht sogar, dass die Garzeit nur 10 Minuten beträgt, 15 Minuten fand ich dann aber doch nochmal besser.
@ Mel: Ach, das ist ja doof, auf meiner Packung steht nur was von 10 Minuten, die hab ich aus dem normalen Supermarkt. Ist aber trotzdem bio. Vll gibt es da ja verschiedene Sorten! Aber normaler Porridge mit Mohn ist auch was Feines :-))
@ fitundglücklich: Hab mir dein Zwetschgenporridge schon angeschaut, YUM!
Sieht toll aus! Muss ich auch probieren…
Was für einen Buchweizen hast du denn da bzw. in welchem Supermarkt hast du ihn gekauft?
Ein wirklich leckeres Rezept, das ich gleich morgen ausprobieren werde! Eine Frage vorher aber noch: Hast du den Buchweizien einfach so verwendet oder gemahlenen genommen? Wenn ich mir den so anschaue kann ich mir kaum vorstellen, dass der Flüssigkeit aufnehmen kann…
Hallo Leni,
Doch das ist schon der ganze Buchweizen. Stell es dir vor wie Milchreis, der wird ja auch cremig :-) und so viel Flüssigkeit ist es gar nicht, gutes Gelingen!