Kürbismuffins: Der Herbst kann beginnen

kürbismuffins

Es gibt Dinge, über die fantasiere ich erst jahrelang, bevor ich sie endlich umsetze. Dazu gehört Backen mit Kürbis, keine Ahnung, warum ich das bisher noch nicht gemacht habe, denn davon geträumt habe ich wahrlich schon genug. Kürbis ist ein wichtiger Grund warum der Herbst meine liebste Jahreszeit ist. Denn wenn man Kürbis auch schon im Sommer im Supermarkt bekommt, finde ich so richtig gut schmeckt es erst, wenn die Tage langsam etwas kürzer und kühler werden. Bisher gab es jeden Herbst KürbisgnocchiKürbissuppe natürlich, Kürbislasagne, Kürbis aus dem Ofen, Kürbis in Eintöpfen usw. Und jetzt, endlich, habe ich Kürbismuffins gebacken, und sie sind perfekt! Sie sind saftig, sie sind orange! Der Kürbisgeschmack geht nicht unter sondern wird durch die verschiedenen Gewürze ideal ergänzt und hervorgehoben. Für mich sind sie der Inbegriff des Herbstes und genauso, wie ich mir Kürbismuffins immer erträumt hatte. Der Titel des Rezeptes: “The best Pumpkin Muffins” und ich ich kann mir auch tatsächlich nicht vorstellen, dass es noch besser geht. Dazu ein sonniger Herbstnachmittag und eine Tasse Tee und nichts kann mich mehr aus der Ruhe bringen. Außer vielleicht der Gedanke an Maronentarte mit glasierten Pecannüssen, vermutlich meine nächste Obsession.

 

Das Rezept habe ich von hier, und ich habe mich fast vollkommen daran gehalten, Verbesserungen braucht es da nicht mehr. Das Umrechnen der amerikanichen cup-Maße in Gramm habe ich mir auch erspart weil es doch bloß immer für Verwirrung sorgt, stattdessen habe ich einfach mit einem 250 ml Messbecher gemessen, das geht schnell und passt in etwa (ich glaube das amerikanische cup-Maß sind 240 ml). Ein paar kleine Anmerkungen habe ich aber doch:

  • Kürbispüree in der Dose habe ich hier noch nie gesehen, deshalb habe ich Hokkaidokürbis in 2 cm breite Spalten geschnitten und im Backrohr bei 200 Grad 30 Minuten lang gegart, dann püriert. Frisch wog das vorbereitete Fruchtfleisch 420 Gramm, das ergab fast genau 1 Becher Püree.
  • Auch wenn ich sonst an den Mengen nichts ändern würde: Den Zucker kann man dann doch etwas reduzieren, anstelle der 1 1/4 cups habe ich nur 1 Tasse genommen, das ist auch noch mehr als süß genug, vermutlich würde es auch mit noch weniger gehen.
  • Einen Teil des Mehls habe ich durch Dinkelvollkornmehl ersetzt und dafür eine Spur weniger genommen, da Vollkornmehl ja etwas mehr Flüssigkeit aufnimmt.
  • Piment hatte ich nicht und habs daher einfach weggelassen, hat nicht geschadet.
  • Ich musste meine Muffins außerdem etwas länger backen, 25 min anstelle von den empfohlenen 20. Ist wohl von Herd zu Herd veschieden, einfach Stäbchenprobe machen.
Comments
13 Responses to “Kürbismuffins: Der Herbst kann beginnen”
  1. also so toll wie sie aussehen hättest du sie auch schon ein paar jahre vorher ausprobieren sollen :)

    lg
    the vegetarian diaries

  2. Frau V sagt:

    Ui!
    Die werd ich mir selber zum Geburtstag “schenken”!

    Danke für das Rezept!!!

    Schöne Grüße
    Sabine

  3. Christina sagt:

    Ach, ich liebe Kürbis auch so sehr! Die Muffins werde ich bestimmt mal nachbacken. :)
    LG
    Christina

  4. ich liebe kürbis in allen varianten, die muffins schauen super aus!! da freu ich mich ja doch schon auf den herbst… ;-)

  5. @ the vegetarian diaries: ja absolut! schade um die verlorene zeit!

    @ Sabine: Ales Gute zum Geburtstag!!

    @ Christina: Ich hoffe sie schmecken dir genauso gut wie mir :-))

    @ fitundglücklich: magst du den Herbst etwa nicht? :-O da gibt’s doch die schönsten Schuhe und die schönste mode und das beste essen und Tee und kerzenscheinromantik! *überzeug*

  6. Tandlerin sagt:

    Ultragut! Werden definitiv auch mal ausprobiert! Liebe Grüße

  7. cielo sagt:

    Hmm… leider ist das Rezept auf Englisch… *schnüff*

  8. @ cielo: sorry, dass es länger gedauert hat, bin erst heute dazu gekommen, ich hoffe, diese hier schmecken dir besser :-)

    Für 12 Muffins:

    Zutaten:
    1 3/4 cups Mehl (siehe oben)
    1 1/4 cups Zucker (siehe oben)
    1 EL Backpulver
    1/4 TL Salz
    1 TL gemahlener Zimt
    1/2 TL geriebene Muskatnuss
    1/2 TL gemahlener Ingwer
    1/4 TL Piment (hab ich weggelassen weil nicht zuhause, siehe Anmerkungen im Post oben)
    1/8 TL gemahlene Nelken
    1 cup Kürbispüree (siehe Anmerkungen oben)
    1/2 cup Sojamilch
    1/2 cup Pflanzenöl (Rapsöl)
    2 EL dunkler Rübensirup (Alnatura)

    Ofen auf 200 Grad vorheizen. Muffinsform einfetten oder mit Papierförmchen auslegen.

    Trockene Zutaten gut miteinander vermengen, feuchte Zutaten in einer anderen Schüssel auch gut verrühren. Beides zusammen mischen, Muffinsförmchen gleichmäßig füllen und ca. 20 Minuten lang backen. Stäbchenprobe machen (bei mir waren es 25 Minuten, aber mein Ofen ist auch eher schwach…)

    Gutes Gelingen!
    Lg,
    elisabeth

    • cielo sagt:

      DANKESCHÖÖÖÖÖÖÖÖÖÖÖÖN… du bist ein Schatz… und ich ein Englischbanause! ;-))) Werde es auf jeden Fall testen – schließlich sind deine Rezepte ein Garant für gutes Gelingen!!!

      LG,
      Mel

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