Meine neue Sucht: Leinölcreme mit Banane und Himbeeren

Leinölcreme mit Banane und Himbeeren

Ich bin süchtig! Seit ungefähr zwei Wochen esse ich jetzt immer morgens dieses Leinölmüsli, und ich will gar nichts anderes mehr frühstücken! Das Rezept stammt aus der Öl-Eiweiß-Kost nach Budwig, die einzige Abwandlung besteht darin, dass ich anstelle von Milch Joghurt verwende und auch ganze Leinsamen zugebe, nicht nur Linomel oder geschrotete Leinsamen. Bei der Öl-Eiweiß-Kost soll durch die Kombination von schwefelhaltigen Aminosäuren (Topfen/Quark) und hochwertigem Leinöl, das  die wichtigen ungesättigte Fettsäuren enthält, die sogenannte Zellatmung angeregt werden. Die Öl-Eiweiß-Kost wurde zur Heilung Krebskranker entwickelt, ist aber auch für den gesunden Menschen eine Bereicherung, zum Beispiel Sportler sollen dadurch ihr körperliche Leistung erheblich steigern können. (Ich habe das jetzt so einfach wie möglich zusammengefasst und hoffentlich nichts Falsches gesagt, ich würde euch aber empfehlen, euch noch ein wenig besser über das Thema zu informieren, zum Beispiel hier oder anhand eines der Bücher von Frau Dr. Johanna Budwig).

Ich habe angefangen, mich mit dem Thema zu beschäftigen, nachdem ich in letzter Zeit von verschiedenen Seiten nur Schwärmereien über das ach so tolle Leinöl gehört hatte. (Unter Anderem ist das Zauberwort “Anti-Cellulite” gefallen ;-) ). Ob man nun aber glaubt, dass auf diese Weise Krebs geheilt werden kann oder nicht, fest steht jedenfalls, dass hochwertiges Fett für uns alle wichtig ist und, dass dieses Müsli einfach so verdammt gut schmeckt, dass das allein Grund genug ist, es in den Speiseplan aufzunehmen. Ein weiterer Vorteil für mich ist, dass ich davon stundenlang satt bin, was sonst meist nicht der Fall ist. Sogar nach einem wirklich großen Frühstück mit allem drum und dran habe ich oft 2 Stunden später wieder Hunger. Nach diesem Müsli ist das anders. Übrigens lassen sich auf Basis der Leinölcreme auch tolle Desserts kreieren!

Wem 3 EL Öl zum Frühstück etwas viel erscheinen kann sich ja langsam an die Menge herantasten. Ich habe auch mit nur einem EL begonnen, bin aber ziemlich schnell auf die empfohlenen 3 EL umgestiegen.

Zu beachten:

1) nur wirklich hochwertiges Leinöl kaufen (Reformhaus), im Kühlschrank lagern (sollte auch im Geschäft im Kühlschrank gelagert werden!), innerhalb von 3 Wochen aufbrauchen und AUF KEINEN FALL ERHITZEN!!!

2) Bei Linomel handelt es sicht um geschrotete Leinsamen, die sofort nach dem Schroten mit einem Honig-Milchpulvergemisch ummantelt werden. Zu kaufen gibt es Linomel im Reformhaus, man kann es außerdem auch bestellen. Wer kein Linomel verwendt kann die Leinsamen selbst frisch schroten. Das funktioniert mit einer elektrischen Kaffeemühle. ACHTUNG: Frisch geschrotete Leinsamen innerhalb von 10-15 Minuten essen, da sie sonst oxidieren und wertlos werden, bei längerer Lagerung sogar schädlich werden können. Aus diesem Grund auch auf gar keinen Fall bereits geschrotete Leinsamen kaufen!

3) Auch Mandeln und Nüsse am besten selbst hacken.

Und so mache ich mein Müsli (es gibt natürlich unendlich viele Möglichkeiten, das Müsli durch verschiedene Gewürze, Obstsorten oder Nüsse abzuwandeln. (Nur Erdnüsse sollen aus irgendeinem Grund nicht verwendet werden).

Leinöl-Müsli mit Banane und Himbeeren

Zutaten für 1 Person:

100g Topfen (Quark)

3 EL Joghurt (1%) (oder Milch)

3 EL Leinöl

1 TL flüssiger Honig

1 EL gehackte oder geriebene Mandeln

1 EL Leinsamen

1 EL Linomel

1 Banane, klein geschnitten

1 Handvoll Himbeeren, frisch oder TK Himbeeren, die man 1 Stunde lang hat auftauen lassen

Topfen, Joghurt, Leinöl und Honig in eine Schüssel geben. Mit der Schneerute oder einem Handmixer gut zu einer glatten Creme verrühren. Die restlichen Zutaten zugeben, mischen, fertig.

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Comments
21 Responses to “Meine neue Sucht: Leinölcreme mit Banane und Himbeeren”
  1. Christina sagt:

    Is ja n Ding. Habe monatelang Leinöl pur auf nüchternen Magen geschlürft, soll ja echt gut sein von wegen Omega-3-Fettsäuren und solche Späße. Das war mir dann aber irgendwann zu eklig und Pellkartoffeln mit Leinöl mag ich nicht, also: DANKE für diese leckere Alternative! :-))

    • Ich bin auch ganz begeistert, wie gut Öl in rauen Mengen schmecken kann ;-) pur hätte ich das bestimmt nie runterbekommen :-O aber so wie ich das verstanden habe kann das Leinöl ja erst in Kombination mit den Aminosäuren aus den Milchprodukten seine volle Wirkung entfalten => alle gewinnen :-D

  2. WellnessDame sagt:

    Mmmmmmh! Das sieht echt super aus! Werde das gleich ausprobieren. Derzeit genieße ich jeden Morgen einen simplen Himbeer-Bananen Milchshake. Ist auch ganz lecker. Ich denke, die Kombination Himbeere und Banane ist einfach unübertrefflich gut!

  3. Markus sagt:

    Hey,
    super Sache :-) Ich hab ja schon oft mit Leinöl gekocht. Hab auch in meinem Laden eins. Aber so ein tolles Rezept ist mir noch nie untergekommen. Ich habs gestern ausprobiert. Ich sag nur: einfach geil :-)

  4. Sabine F. sagt:

    Tolles Rezept

  5. Brigitte Luber sagt:

    Das ist bestimmt ganz, ganz lecker! Im neuem Kochbuch Leinöl, Gerstengras, Stevia und Co gibt es auch sehr gute Rezepte mit Leinöl unter http://www.urnatur.at kann man sich dazu informieren!

  6. Dagmar Sievertsen sagt:

    Habe das Leinöl-Müsli heute morgen gegessen. Es ist wirklich sehr lecker!
    Außerdem möchte ich mal äußern, dass dies eine ganz tolle Internet-Seite ist!
    Danke für die vielen Anregungen.
    Dagmar

  7. Julia sagt:

    Hallo! Ich les hier schon länger mit und möchte jetzt auch mal nen Gruß hinterlassen! :-) dein aktueller eintrag hat mich wieder zu diesem tollen müsli geführt. Jetzt hab ich ne frage… hast du denn nen tipp wo in wien man leinöl aus dem kühlschrank kaufen kann? Ich habs bis jetzt nur normal im regal gesehen! Würd mich über antwort freuen!
    Wünsche dir einen schönen sommer und mach weiter so! dein blog ist toll!
    Lg! Julia

  8. lisa sagt:

    Meine Ärztin hat mir aufgrund meiner Ernährungsumstellung auch das leinöl empfohlen. Seit dem verfeinere ich mein gebratenes Gemüse damit oder esse es gerne mit zerstampften Kartoffeln und Quark. Einfach lecker dieses Öl. Dein Frühstück sieht sehr lecker aus. Ich esse seit 3 Monaten meinen Getreidebrei am Morgen und liebe ihn noch immer…also kann ich dich gut verstehen, dass du dein Leinölfrühstück auch so gern isst.

    • ich hatte leinöl bisher nur im müsli oder in der salatmarinade, dabei ist dads mit kartoffeln und quark ja eigentlich ein klassiker!
      und gertreidebrei oder porridge zum frühstück liebe ich auch sehr, das gibt es dann wieder in der kalten Jahreszeit mit ganz viel Zimt! yummy!

  9. Oli sagt:

    Hallo Elisabeth,
    habe das Rezept heute zum ersten Mal ausprobiert, schmeckt einfach nur fantastisch und ist einfach anzurichten (allerdings habe ich die Beeren durch getrocknete Cranberries ersetzt da ich nicht auf die tiefgekühlten Beeren warten mochte ;) ).

    Übrigens steht bei mir als nächstes Topinambur (ähnl. Kartoffeln) auf der Versuchsliste. Das soll viele gesunde eigenschaften haben und u.A. sehr gut für Diabetiker geeignet sein. Evtl. versuchst du es ja auch einmal und schreibst uns von deinen Erfahrungen? :)

    Wohl bekommts!

  10. Niko sagt:

    Dein Beitrag enthält einen Widerspruch. Du schreibst:

    Linomel bestehe zum Teil aus geschrotetem Leinsamen. Am Ende des Absatzes schreibst du man solle auf keinen Fall schon geschroteten Leinsamen kaufen.

    Die Erklärung, dass es oxidiert und so sehr schädlich wird, leuchtet ein. Was haben wir denn aber wenn wir das fertige Linomel kaufen? Schädlich oxidierte Leinsamen?

    Noch eine Idee: Leinsamen kann man vielleicht auch Mörsern. Hier geht es ja offensichtlich nur darum, die feste Hülle des Samens aufzubrechen.

    • Das hätte ich wohl besser erklären müssen: Für Linomel werden die Leinsamen zwar geschrotet aber sofort danach mit den restlichen Zutaten ummantelt sodass sie keinen Kontakt mehr mit Sauerstoff haben und deshalb auch nicht oxidieren. Wenn man zuhause ist, und die Leinsamen in aller Ruhe frisch schroten kann, ist das sicher die bessere und billigere Variante, aber wenn es mal schnell gehen muss oder wenn man unterwegs ist, dann ist Linomel eine nette Lösung.

  11. Niko sagt:

    Vielen Dank an der Stelle noch für das Rezept! Ist wirklich saulecker! Ich habe aus gesundheitlichen Gründen auch Bücher von Budwig gelesen und war übrigens über einige Suchbegriffe auf deiner Seite gelandet.

    Mir wurde von meinem Bioladen-Mann noch empfohlen die Leinsamen über Nacht in Wasser einzusetzen, diese würden dann das Wasser aufsaugen und quellen, wobei die Schleimstoffe frei werden, die auch für eine leichtere! Verdauung, was ich bestätigen kann. Das Leinöl kann nur optimal mit dem Quark aufgenommen werden durch die Kombination mit den tierischen Fetten aus dem Quark.
    Meine Schwäche ist seit Kindesbeinen Schokolade, was wirklich sehr ungesund ist, das habe ich nun an eigenem Leib erlebt. Seit einigen Tagen haben ich es endlich wieder geschafft, mich von dem Süßzeug loszusagen. Wenn ich Heißhunger bekomme, esse ich sofort eine Banane, so waren es heute schon drei inkl. der im Frühstücks-Quark-Müsli. Den Sättigungseffekt kann ich bestätigen. 100 g Quark sind aber auch schon eine heftige Menge. Mit den 3 EL Leinöl habe ich keine Probleme. Genau das ist es was nach einigen Tagen auch dafür sorgt, dass die Leber langsam wieder anfängt zu arbeiten und Müdigkeit, Trägheit weniger werden und insbesondere die Verwertung der Nährstoffe erheblich verbessert. Wer sich ein super Buch zu der Sache zulegen will, dem kann ich wärmstens empfehlen: Die wundersame Leber- und Gallenreinigung (von Moritz), dort steht beschrieben wie die Leber nach und nach dicht wird weil wir kaum noch Fette -und wenn, dann falsche und schädliche Transfette wie in Backwaren oder Gebratenem, Frittiertem- zu uns nehmen. Hieraus entstehen im wesentlichen alle unsere vorallem chronischen Zivilisationskrankheiten.

    Seit gut einer Woche esse ich nun das Leinölmüsli und fühle mich schon erheblich energievoller; auch mein ständiges Völlegefühl ist deutlich zurückgegangen. Wer wirklich was tun will, dem kann ich dein Rezept nur empfehlen.

  12. Saller Elisabeth sagt:

    Hallo !

    Ich esse die Budwig-Creme seit vielen Jahren und esse mich nicht ab.. Ich freue mich jeden Tag drauf. Wenn ich mal verreist bin und keine Budwig-Creme bekomme, freue ich mich wieder auf zuhause auf mein gutes Leinöl-Frühstück. Es sättigt wirklich sehr, habe erst nach 5-6 Stunden wieder Hunger. Ich habe viel mehr Energie und Vitalität bekommen. Das schönste ist aber, ich brauche keine Blutdrucktabletten mehr. Habe 2 verschiedene Blutdrucktabletten nehmen müssen und so manches andere noch dazu. Jetzt brauche ich gar keine Tabletten mehr. Darüber freue ich mich sehr. Ich kann es nur empfehlen.

    Elisabeth

  13. almue sagt:

    Ich bin erst vor kurzem über diese Leinölspeise gestolpert und muss sagen: es schmeckt super lecker und macht satt! Ich bin eigentlich von Rohkost überzeugt, aber ich werde nach einem Smoothie zu schnell wieder hungrig. Dieses Müsli macht mich einfach nur satt!!! Smoothies und Rohkost gibt es weiterhin, aber die Budwig-Creme will ich nicht mehr missen

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  1. [...] nicht genug davon bekommen! Über das Leinölfrühstück hab ich schon letztes Jahr geschrieben, hier findet ihr das Rezept. Zu den anderen Mahlzeiten esse ich zwar nicht immer das gleiche aber meist [...]

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